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Sonnenbaden ohne Reue mit dem richtigen Lichtschutzfaktor

Auch wenn Sonnenschein die Laune hebt kann zu viel davon die Laune auch nachhaltig senken. Sonnenbrand, Hautirritationen und mögliche spätfolgen wie Hautkrebs und beschleunigte Hautalterung können auftreten wenn Sie sich ohne ausreichenden Schutz der Sonne aussetzen.
Entscheidend für einen guten Sonnenschutz ist der Lichtschutzfaktor, ein numerischer Wert, der als Faktor für den Eigenschutz Ihrer Haut angewendet wird.  Um den passenden Schutz zu finden müssen Sie also zunächst wissen, welchen Hauttyp Sie haben und wie stark die Sonneneinstrahlung sein wird.

Eigenschutzzeit und Lichtschutzfaktor

Die Eigenschutzzeit Ihrer Haut lässt sich ganz genau ermitteln indem Sie die Zeit stoppen bis sie ohne Sonnenschutz einen Sonnenbrand bekommen. Dann wissen Sie es ganz genau. Wer sich darauf lieber nicht einlassen möchte kann sich an seiner natürlichen Hautfarbe orientieren. Je heller die Haut, desto geringer ist ihre Eigenschutzzeit. Die Variation liegt zwischen 3 Minuten für sehr helle Haut bis hin zu 90 Minuten für schwarze Haut.
Der Lichtschutzfaktor (LSF, engl. sun protection factor – SFP) wird nun mit der Eigenschutzzeit multipliziert. Ein sehr hellhäutiger Mensch kann mit LSF 30 demnach am Tag maximal 90 Minuten in der Sonne bleiben bevor er einen Sonnenbrand bekommt.

Verminderter Lichtschutzfaktor

Dieser Wert gilt für einen Mitteleuropäischen UV-Index ohne stark reflektierende Umgebung. Wenn Sie sich also an einem Gewässer sonnen wollen, sollten Sie einen höheren LSF auftragen, da Wasser, genau wie Schnee, das Licht durchaus stark reflektiert und damit verstärkt.
Auch ein Aufenthalt näher des Äquators oder im Hochgebirge erfordert einen höheren LSF, da der UV-Index dort höher ist als am Badesee um die Ecke.

UV-A und UV-B

Der LSF gibt lediglich die Schutzwirkung gegenüber UV-B Strahlung aus, nicht jedoch für die schädliche UV-A Strahlung. Letztere ist auch verantwortlich für die schnellere Hautalterung oder Hautkrebs. Achten Sie beim Kauf daher darauf, dass die Sonnenmilch Ihrer Wahl ebenfalls einen UV-A Filter besitzt der mindestens 1/3 des LSF beträgt. Eine Sonnencreme mit LSF 30 sollte also mindestens einen UV-A Schutz von 10 aufweisen.

Nachcremen

Auch wenn Sie sich nach einer Runde Beachvolleyball oder einem erfischenden Bad auf jeden Fall neu eincremen sollten, verlängert das die maximale Verweildauer nicht. Wenn Sie ermittelt haben, dass Sie mit LSF 15 für 90 Minuten in der Sonne bleiben können erhöhen Sie die Dauer nicht, indem Sie sich nach 60 Minuten erneut mit LSF 15 eincremen. Wenn Sie länger in der Sonne bleiben wollen, wählen Sie einen höheren LSF.

Bild: Oliver Haja/pixelio.de

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4 Kommentare zu “Sonnenbaden ohne Reue mit dem richtigen Lichtschutzfaktor”

  1. Eva
    12:59 am 25. August 2010

    Sehr wichtig ist es ebenfalls, dass man sich richtig d.h. nicht zu dünn eincremt. Außerdem sollte man sich auch dann eincremen, wenn man im Schatten liegt, weil die Sonneneinstrahlung im Schatten immer noch 30 bis 50 Prozent beträgt.

  2. avanzu
    15:52 am 25. August 2010

    Völlig richtig.
    Insbesondere bei Naturkosmetik-Sonnencreme, da diese mit reflektierenden Inhaltstoffen arbeiten.

  3. Gesunde Frau
    11:47 am 23. März 2011

    Was ist der Lichtschutzfaktor?…

    Auf jeder Sonnencreme ist der Lichtschutzfaktor, abgekürzt LSF, angegeben. Je höher, desto eher schützt die Creme vor einem Sonnenbrand. Doch was genau der Lichtschutzfaktor zu bedeutet hat, wissen die Wenigsten. Der Lichtschutzfaktor sagt Dir, wieviel…

  4. Nora
    20:22 am 19. Oktober 2011

    Lieber einen höheren LSF nehmen, Ihr Körper wird es danken!

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